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netzwerk P im Interview: „Wir führen nicht nach Kennzahlen, für uns zählt Transparenz“

Agentur netzwerk P

netzwerk P (nP) ist eine Marketingagentur mit 80 Experten, verteilt auf die Standorte Stuttgart und Berlin. Das Team setzt sich aus Spezialisten in den Bereichen Kunden (Experience Management & Performance Tracking), Content (Automatisierung & Individualisierung) und Infrastruktur (IT & Prozesse) zusammen. Seit neun Jahren nutzt netzwerk P unsere Agentursoftware easyJOB. Wir haben mit Geschäftsführer Thomas Bausch über seine Erfahrungen und Pläne für die Zukunft gesprochen.

Herr Bausch, was ist das Besondere an netzwerk P?

nP hilft Entscheidern aus B2B2C-Unternehmen mit komplexen Produkten und Prozessen dabei, einzigartige Lösungswege im Marketing zu entwickeln. Das Besondere ist unsere starke Beratungs- und Prozesskompetenz, die viele Stammkunden auch auf strategischer Ebene in Anspruch nehmen. Unser breites und tiefes Wissen über Prozesse und Märkte macht uns zu einem zentralen Dienstleister – und seit über 20 Jahren zu einem beständigen Partner für Mittelstands- und Konzernkunden.

Vor zwei Jahren mussten Sie Insolvenz anmelden. Wie stellt sich die Situation jetzt dar?

Zum Start der Pandemie konnten wir keine Kundenaufträge an Land ziehen. Das brachte uns in Schieflage und trieb uns in die vorläufige Insolvenz. Ein drastischer Schritt, keine Frage. Letztendlich aber einer, der es uns erlaubte, aus der Not eine Tugend zu machen. Denn er gab uns die Möglichkeit, unseren bereits 2017 gestarteten Change-Prozess konsequent und ganzheitlich umzusetzen.
Das Ergebnis: nP wurde neu gegründet. Wir konnten 80 Kollegen und unsere Kunden dafür begeistern, die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterzuführen, alles vor dem Hintergrund eines neuen Geschäftsmodells. Wir fokussieren uns jetzt mehr auf die Beratung des Mittelstands und begleiten unsere Kunden entlang ihrer Customer Journey –  von der System- und Prozessanalyse bis zum genauen Blick auf die Kunden unserer Kunden. Seitdem wachsen wir kontinuierlich.

Ganz wichtig ist für Sie das Thema Transparenz in der Agentur. Was verstehen Sie darunter und wie setzen Sie es um?

Wir legen viel Verantwortung in die Hände unserer Kolleginnen und Kollegen. Und dabei unterstützt uns easyJOB perfekt. Wir nutzen es als offenes ERP-Tool (Enterprise Resource Planning). Das heißt, die Zeiterfassung, die Daten und der Deckungsbeitrag sind für jeden komplett einsehbar. Wir haben keine unterschiedlichen Kalkulations-Grundlagen. Das Ergebnis, das im Job vermerkt ist, ist auch das tatsächliche Ergebnis. Unterm Strich heißt das: Allen liegen dieselben Zahlen vor, die auch ich sehe.
Dass man easyJOB so umfassend transparent einsetzen kann, ist für uns ein enormer Mehrwert. Bei Bedarf lassen sich aber auch Berechtigungen, Freigabeprozesse und Sichtbarkeitseinschränkungen aktivieren. Auch wenn wir das alles nicht nutzen, habt ihr da für jede Anforderung genau die richtige Lösung.
Außerdem hilft uns easyJOB enorm bei Auswertungen und Reportings. Einmal im Quartal teilen wir zusätzlich im Team einen Statusreport mit den wichtigsten Kennzahlen. So bekommt jeder in regelmäßigen Abständen einen Überblick, wie es um die Agentur steht. Wir stellen uns die Fragen: Was können wir künftig besser machen? Was waren unsere Fehler? Und wie können wir sie korrigieren?

Wir führen nicht nach Kennzahlen, keiner bei uns wird an der Erreichung von Zahlen gemessen. Sie sind eher ein Frühwarnsystem, um die richtigen Fragen zu stellen.

Für uns ist das Entscheidende: Was passiert, wenn die Zahlen nicht erreicht werden? Was passiert, wenn wir unseren Deckungsbeitrag nicht schaffen? Was passiert, wenn unsere Auslastung nach unten geht? Das sind für uns die Dinge, über die wir diskutieren. easyJOB bietet jede Menge Auswertungsmöglichkeiten und Zahlen, die man einfach in Excel exportieren kann. Ein Traum für jeden Controller und Projektmanager.

Wie wichtig ist eine leistungsfähige Software für die Weiterentwicklung Ihrer Agentur?

Ein solches Tool ist für uns unverzichtbar. Reibungsloses Projektmanagement gelingt nur, wenn alle Informationen zum Job zentral gespeichert und für alle Beteiligten jederzeit einsehbar sind. easyJOB ist dabei eine große Hilfe – besonders dank der Referenzierungs-Funktion. Der Job dient als Basis, alle weiteren Details werden an ihn geknüpft – von den Angeboten über die Ansprechpartner bis hin zu Deadlines. Alle Rollen im Projekt können auf das System zugreifen und alles an einem Ort erledigen – angefangen bei der Projektanlage bis hin zur Abrechnung. Die Daten müssen nicht ständig doppelt und dreifach gepflegt werden. Das erleichtert und beschleunigt die Arbeit enorm.

In welchen Bereichen Ihrer Agentur setzen Sie easyJOB ein?

Wir nutzen easyJOB für alles – von der Planung, über das Controlling, die Zeiterfassung und unsere interne Kommunikation bis zur Rechnungsstellung und Bearbeitung. Außerdem kommt easyJOB als CRM-Tool (Customer Relationship Management-Tool) bei der Vertriebsarbeit zum Einsatz.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit?

Was easyJOB vor allem anderen ausmacht, ist das Team hinter der Software. Ich habe nie das Gefühl, dass ein Berater Stunden verkaufen muss. Den Mitarbeitern geht es wirklich darum, das Tool bestmöglich für den Kunden und seine individuellen Zwecke nutzbar zu machen. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket, inklusive sämtlicher Schritte auf dem Weg zum perfekten Produkt. Erst kam die Software, dann der Fokus auf die Tool-Performance und jetzt passieren aktuell Optimierungen zugunsten der Optik. Auch das ist wichtig – schließlich klickt das Auge mit.

Was raten Sie Agenturen, die überlegen, eine Agentursoftware einzuführen?

Macht es ganz oder gar nicht
Eine Agentursoftware eignet sich nicht wirklich, um nur Teilbereiche zu koordinieren und zu verwalten. Findet stattdessen lieber einen Weg, sämtliche internen Prozesse darüber abzubilden. Denn nur das schafft meiner Erfahrung nach einen wirklich runden Workflow.

Verabschiedet euch von alten Prozessen
Am Anfang fiel es vielen Mitarbeitern schwer, sich von alten Abläufen und gewohnten Tools zu verabschieden. Das Gute an easyJOB ist aber, dass man Prozesse standardisieren kann. Das hat uns und auch jene Kolleginnen und Kollegen, die anfangs skeptisch waren, überzeugt.

Schult eure Kolleginnen und Kollegen
Der ganze Prozess muss begleitet werden. Dazu empfehlen sich regelmäßige easyJOB-Schulungen und Auffrischungen in unterschiedlichen Besetzungen – auch, wenn man schon lange mit dem Tool arbeitet. Wir haben Kollegen, die auch nach neun Jahren noch von Aha-Erlebnissen berichten.

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Henrike Krabbenhöft

Seit 2007 bin ich für die Because im Bereich Marketing aktiv. An meinen Aufgaben gefallen mir besonders die kontinuierlichen und innovativen Neuerungen, welche stets spannende Learnings sowie Herausforderungen mit sich bringen.

 


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